Zahnpflege wichtig bei Parodontitis

Eine optimale Mundhygiene ist das A und O für gesunde Zähne und Zahnfleisch. Insbesondere wenn eine Parodontitis vorliegt, muss diese konsequent durchgeführt werden.

Zahnbürste, Mundspülung, Zahnseide und Munddusche

Die regelmäßige Entfernung bakterieller Beläge im Rahmen der häuslichen Mundhygiene ist die Grundvoraussetzung für den langfristigen Erfolg einer Parodontitis-Behandlung. Bereits kurz nach dem Zähneputzen oder der Zahnreinigung erfolgt die Rekolonisation durch Bakterien, welche sich über kurz oder lang erneut zu Plaque formieren. In diesem Biofilm organisieren sich die unterschiedlichen Keime zu einer Gemeinschaft, in der sie sich gegenseitig unterstützen. Eingebettet in eine Matrix sind sie außerdem besser vor äußeren Einflüssen, wie zum Beispiel Antibiotika, geschützt. Wird dieser Prozess nicht aufgehalten, etabliert sich eine Gingivitis, die sich unbehandelt zu einer Parodontitis weiterentwickeln kann.

Der Patient ist mitverantwortlich

Wird die Plaque nicht ausreichend entfernt, ist das körpereigene Immunsystem nur eingeschränkt in der Lage, die Bakterien selbst außer Gefecht zu setzen. Sorgfältiges Zähneputzen sowie die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume sind daher von höchster Wichtigkeit. Damit der Patient diese korrekt ausführen kann, sollte er ausführlich instruiert werden. Neben einer regelmäßigen professionellen Zahnreinigung muss der Patient daher immer wieder angeleitet und remotiviert werden, auch zuhause sorgfältige Mundhygiene zu betreiben. Wenn ein Patient sich seiner Verantwortung nicht bewusst ist oder die suffiziente Mundhygiene nicht beherrscht, erreicht selbst die beste zahnärztliche Therapie nicht den gewünschten Erfolg.