Zahnfleischbluten und andere Parodontitis-Symptome

Um die Parodontitis rechtzeitig zu erkennen, ist ein regelmäßiger Zahnarztbesuch wichtig. Denn die Symptome sind oft so unscheinbar, dass viele Patienten sie nicht als bedrohlich wahrnehmen. Dabei ist schon gerötetes Zahnfleisch ein Grund zur Sorge.

Im Unterkiefer einer Frau ist das Zahnfleisch gerötet

Eine Parodontitis wird vom Patienten selbst oft erst relativ spät bemerkt. Dies liegt daran, dass sie sich zumeist ohne Schmerzen und schleichend entwickelt, so dass sie vom Betroffenen erst in einem fortgeschrittenen Stadium wahrgenommen wird. Dennoch gibt es einige Warnsignale, auf die man achten kann. Als erstes Anzeichen einer Parodontalerkrankung nehmen die meisten Patienten regelmäßiges Zahnfleischbluten wahr, z.B. während des Zähneputzens. Zu diesem Zeitpunkt hat die Zerstörung des Zahnhalteapparates allerdings schon begonnen. Daher gilt es, frühzeitig auf die Warnsignale des Körpers zu achten, um rechtzeitig das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern.

Symptome, die auf eine Parodontitis hindeuten, sind:

  • gerötetes, geschwollenes und empfindliches Zahnfleisch
  • Zahnfleischbluten
  • Rückgang des Zahnfleischs
  • größer werdende „schwarze Dreiecke“ zwischen benachbarten Zähnen
  • Mundgeruch
  • größer werdende Zahnlücken
  • locker werdende Zähne
  • Zahnausfall

Haben Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bei sich festgestellt? Dann warten Sie besser nicht zu lange, sondern sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt. Denn je eher eine Parodontitis erkannt wird, desto besser sind die Erfolgsaussichten der Behandlung.