Moderne Diagnosesysteme helfen heilen

Mit der Entwicklung des micro-IDent®-Testsystems im Jahr 1998 erfolgte der Einstieg des Diagnostik-Unternehmens Hain Lifescience in den Dentalmarkt. Was mit einer visionären Idee begann, wurde zum Grundstein für die heutige Marktposition im Bereich der parodontalen Diagnostik. Der Erfolg des Zahnarztes und insbesondere das Wohle der Patienten liegen uns dabei besonders am Herzen. Wir verstehen uns als kompetenter Ansprechpartner für den Zahnarzt und sein Praxisteam, und stehen Ihnen hierzu gerne auf zahlreichen Veranstaltungen und Messen, sowie im Rahmen eigener Fortbildungsveranstaltungen im gesamten Bundesgebiet zur Verfügung.

Unser Firmenmaskottchen, ein breit grinsender Frosch, hat zwischenzeitlich in Zahnarztpraxen einen fast ebenso hohen Beliebtheitsgrad erreicht wie unsere dentaldiagnostischen Produkte.

So werden Analysen mit den Testsystemen micro-IDent® und micro-IDent®plus zum Nachweis der 5 bzw. 11 wichtigsten parodontopathogenen Markerkeime heute in der Routine vieler deutschen Zahnarztpraxen erfolgreich eingesetzt. Auch weltweit sind die Hain Lifescience-Tests die am häufigsten eingesetzten Systeme für Analysen dieser Art. Zahnärzte und Praxisteams schätzen die molekulargenetische Analyse der Subgingivalflora als effizientes Instrument für die Therapieplanung und –optimierung bei Parodontitis und Periimplantitis. Die Untersuchungsergebnisse ermöglichen eine individuell auf den Patienten abgestimmte Therapie mit adjuvanten systemischen Antibiotika, die in Abhängigkeit vom klinischen Bild stark variieren kann. Durch situativ angemessene Therapieplanung ist es so in den meisten Fällen möglich, den drohenden Verlust natürlicher Zähne oder Implantate zu verhindern, Über- oder Unterbehandlung zu vermeiden und die Therapie-Erfolgsquote zu verbessern. Insbesondere auch in der Implantologie, dem Wachstumssektor der Zahnmedizin, nehmen molekularbiologische Analysen eine immer bedeutendere Stellung ein. Vor allem zur Risikoeinschätzung vor umfangreichen, auch finanziell aufwändigen Sanierungen, sowie bei der Prophylaxe und Therapie periimplantärer Infektionen, erfährt der Einsatz der diagnostischen Systeme eine zunehmend wichtige Rolle.

Aktuelle und zukünftige Innovationen von Hain Lifescience zielen aber nicht nur auf Fortschritte in der Behandlung und Therapie von Parodontalerkrankungen ab. Teil unseres unternehmerischen Selbstverständnisses ist es vielmehr, als modernes Dienstleistungsunternehmen dem praktisch tätigen Zahnarzt und seinem Praxisteam die tägliche Arbeit zu erleichtern. So ist durch umfassende Serviceleistungen die Integrationen der Diagnostiksysteme in die Praxisroutine schnell und einfach möglich: kostenlose Probenentnahme-Sets, rasche Ergebnisübermittlung, anwenderfreundliche Analysenberichte mit maximalem Informationsgehalt, sowie umfassendes Hintergrundmaterial für die Erstellung individueller Therapiepläne spiegeln unsere Firmenphilosophie „Lassen Sie sich überraschen, wie einfach erfolgreiche Therapie sein kann“ aktiv wider.

Breite Kompetenz in medizinischer Diagnostik

Über die dentaldiagnostischen Produkte hinaus hat Hain Lifescience eine breite Kompetenz in der Entwicklung molekularbiologischer Testverfahren. Mit diesen Tests können sichere Aussagen z.B. über das Vorliegen von Erbkrankheiten getroffen werden. Andere Testsysteme dienen der Identifikation bakterieller Erkrankungen, wie beispielsweise Tuberkulose oder Krankenhausinfektionen. Bei der Behandlung einer Erkrankung spielen diese ausgeklügelten Verfahren eine entscheidende Rolle und erlauben es, Krankheiten auf die Spur zu kommen, ehe sie irreversible Schäden anrichten können. Sie helfen dabei einen Krankheitsverdacht zu bestätigen oder auszuräumen.

Dabei werden im ärztlichen Labor Patientenproben wie Körperflüssigkeiten, Stuhl- oder Gewebeproben untersucht. Was früher mit einfachen Analysen begann, hat sich zwischenzeitlich zu einem High-Tech-Bereich der Medizin entwickelt. Labordiagnostische Tests zeigen, ob Sie gesund sind oder ob Veränderungen vorliegen, die zu einer Krankheit führen könnten. Sie helfen Störungen im Körperhaushalt zu erkennen, bevor diese das Leben beeinträchtigen, oder weisen Krankheitserreger nach und bieten so die Möglichkeit für eine gezielte Therapie. So erhält der behandelnde Arzt durch Laboruntersuchungen unverzichtbare Informationen für die Diagnose einer Krankheit, zum Krankheitsverlauf und zum erzielten Behandlungserfolg.

Rasantes Unternehmenswachstum

Seit mehr als 10 Jahren ist das Unternehmen Hain Lifescience Hersteller diagnostischer Testsysteme. Mit diesen Tests können sichere Aussagen z.B. über das Vorliegen von Erbkrankheiten getroffen werden. Ist eine solche Veranlagung bekannt, so kann ein Patient seine Lebensweise darauf abstimmen und damit den Ausbruch der Erkrankung verhindern oder den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Testsysteme dienen der Identifikation von Bakterien, die Krankheiten wie beispielsweise Tuberkulose oder Krankenhausinfektionen hervorrufen. Diese sind weit verbreitet und eine frühzeitige Diagnose in Verbindung mit einer zielgerichteten Therapie hilft auch hier schwerwiegende Krankheitsverläufe zu verhindern.

Basierend auf unseren Technologieplattformen, der DNA•STRIP®- und der GenoQuick®-Technologie, stehen deshalb insbesondere die Nachweissysteme für Mykobakterien und Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) im Fokus des internationalen Interesses, da sie Lösungsansätze für zentrale gesellschaftliche Gesundheitsprobleme bieten.

So bietet das Testsystem GenoQuick® MRSA die optimale Grundlage für ein Eingangsscreening in Krankenhäusern und damit zur Reduzierung der steigenden MRSA-Prävalenz. Der GenoType® MTBDRplus wird zur Identifizierung resistenter Mykobakterien im Kampf gegen steigende Tuberkulose-Fallzahlen in der dritten Welt als hochspezifische und gleichzeitig praktikable Lösung hoch favorisiert. In diesem Zusammenhang kooperiert Hain Lifescience mit internationalen, der WHO angeschlossenen Institutionen.

Somit kommt der Diagnostik besonders im Bereich der Vorsorge und Früherkennung von Krankheiten eine wichtige Rolle zu. Denn nur wenn der Arzt die individuellen Bedürfnisse seines Patienten kennt, kann er seine Behandlung auf dessen spezielle Situation zuschneiden. Eventuelle Komplikationen können so frühzeitig erkannt und dauerhafte Gesundheitsschäden verhindert werden.